Gedenkgottesdienst für Clara Huber, Witwe von Prof. Kurt Huber, am 12. August

Eine Reihe von Gedenkveranstaltungen erinnert heuer an die Hinrichtung der Mitglieder der Weißen Rose vor 75 Jahren. Prof. Kurt Huber war einer von ihnen. Seiner Witwe, Clara Huber (1908 – 1998), verdanken wir die Herausgabe und Veröffentlichung eines großen Teils seiner Schriften, insbesondere Forschungsergebnisse zur Volksmusik. Sie konnten während der Nazizeit nicht veröffentlicht werden.

Ehrendes Gedenken am Petersberg bei Dachau

Der Verein für Volkslied und Volksmusik (VVV) wurde 1965 u.a. von Lisl und Wastl Fanderl, Annette Thoma und Clara Huber gegründet. Sie war viele Jahre Schatzmeisterin des Vereins. Ihr zu Ehren veranstaltet der VVV am 12. August, ihrem 110. Geburtstag, einen Gedenkgottesdienst in der romanischen Basilika am Petersberg bei Erdweg (Lkr. Dachau) mit anschließendem Sänger- und Musikantentreffen. An diesem Ort war sie viele Male bei den Volksmusikseminaren „ihres“ Vereins.

Weggefährten schildern Clara Huber als bescheiden, still, offen und warmherzig.

Zu Lebzeiten wurde ihr Hochachtung und dankbare Zuneigung bekundet, beispielsweise durch die Verleihung des Bayerischen Verdienstordens. Der VVV hat sie posthum zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Ehrung am Petersberg wird von Musikanten aus Ober- und Niederbayern gestaltet: Reinhard Baumgartner aus Mühldorf, Sepp Hornsteiner aus Gmund, Toni Meier aus Landshut, dem Familiendreigsang Rehm aus Garmisch-Partenkirchen, der Familienmusik Tonte aus Gräfelfing sowie dem Samberger Zwoagsang aus Vilsbiburg. Carmen E. Kühnl, die Vorsitzende des VVV, moderiert die Veranstaltung. Und natürlich wird mit den Gästen auch gesungen und gejodelt.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Zur Vorbereitung der Brotzeit bittet der Verein um Anmeldung bis zum 6. August bei peter.igl@volkslied-volksmusik.de, Tel.: 089/880214. Eine Reservierung in der Kirche ist leider nicht möglich.

Foto: Basilika am Petersberg bei Erdweg (Lkr. Dachau)